Auf allen unseren Reisen besuchen wir den wunderschön gelegene Tempel "Erdene Hamba" . Batas Mutter, die Lamaistin Davaa hat mit großem Engagement diesen ehemals zerstörten Tempel wieder aufgebaut und zu einem Ort des Friedens gemacht.
Die Geschichte des Tempels "Erdene Hamba"
Der Tempel liegt bei der Bezirksstadt Bulgan und der Kreisstadt Raschaant.
Im 16. Jahrhundert haben die Mongolen 10 Steintempel gebaut, davon ist
einer davon "Erdene Hamba". Dieser Tempel ist der schönen, mongolischen
Architektur gewidmet.
Trotz des damaligen Krieges Galdan Boschgot ist diese Mauer stehengeblieben.
1687 war es ein Lama-Tempel, genannt Sanabazar Bogd, der durch die Krieger
des Feldherrn Galdan Boschgot zerstört wurde. Die Lamas, die dort lebten,
wurden grausam getötet.
1937 wurde der Tempel umbenannt in "Erdene Hamba", und dieser Name wurde
bis heute übernommen. Erdene Hamba ist der Name eines großen Lamas.
Im 17 Jahrhundert lebte der große Lama "Sanabazar". Er hat für seine buddhistischen
Lehrer den Tempel umgebaut. Von Anfang an waren zwei mongolische und sechs
tibetische große Lamas dort, die gepredigt und ihre Lehren weiter gegeben haben.
In stalinistischer Zeit wurden die Menschen liquidiert und die Tempel zerstört.
Aber 1990 kam die demokratische Bewegung der Mongolei an die Macht. 1994 wurde dieser Tempel von der Enkelin eines großen Lamas übernommen.
Ihr Name ist Ts. Davaa. Sie ist selbst eine Lamaistin. Die Lamaistin Ts. Davaa
hatte ab 1992 mit ihren Kindern aus eigener Kraft und auf eigene Kosten diesen
Tempel wieder aufgebaut. Dadurch gibt es heute auch für Touristen und
mongolischen Besuchern die Möglichkeit, die Geschichte des Tempels zu erfahren.
Auch heute wird dort noch gepredigt.
Im Tempel gibt es eine Haupt-Buddha. Sein Name ist "Ulaan Jamsran".
Die Lamaistin Davaa ist auch eine berühmte Predigerin geworden.
Viele in- und ausländische Touristen kommen zu ihr. Sie kann den Menschen
die Zukunft vorhersagen, und hilft somit den Menschen durch buddhistische
Lehren ihre Zukunft auszurichten. Das ist eine tugenhafte Tätigkeit zum Wohle
der Menschen.
2004 war Davaa in Indien und hat sich dort mit dem Dalai Lama getroffen.
Sie beteten zusammen für ihre Heimat, für ihre Verwandtschaft, für ihre Familien
und Kinder.
Heute ist ihr Wunsch, den Tempel heil zu erhalten und weiter zu entwickeln,
die mongolischen Sitten und Bräuche nach der buddhistischen Lehre zu gestalten.
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